Der Blow-Patcher ist ein modernes Verfahren zur punktuellen Instandsetzung von Straßenschäden und hat sich insbesondere bei der schnellen und wirtschaftlichen Schlaglochreparatur etabliert. Er wird eingesetzt bei Schlaglöchern, Frostaufbrüchen, Netzrissen, Randabbrüchen oder lokalen Unebenheiten.
Das Besondere am Blow-Patcher ist die Kombination aller Arbeitsschritte in einer einzigen Maschine. Zunächst wird die Schadstelle mit Druckluft und bei Bedarf Wasser gereinigt und getrocknet. Anschließend wird eine Haftbrücke aus Bitumenemulsion aufgebracht. Danach erfolgt das Einbringen eines Bitumen-Splitt-Gemisches, das direkt in der Maschine produziert und präzise auf die Schadstelle eingeblasen wird. Abschließend wird die die Fläche trocken abgestreut und für den Verkehr freigegeben. Nach einer Einfahrzeit von ca. 1-2 Wochen wird der überschüssige Rollsplitt mit einer Saugkehrmaschine aufgenommen.
Ein wesentlicher Vorteil ist die hohe Effizienz. Reparaturen können ohne aufwendige Baustelleneinrichtung durchgeführt werden, oft sogar unter laufendem Verkehr. Dadurch entstehen nur minimale Verkehrsbehinderungen und kurze Bauzeiten. Gleichzeitig ist das Verfahren sehr wirtschaftlich, da Material und Personal gezielt eingesetzt werden

Durch die exakte Dosierung der Materialien entsteht eine dauerhafte Verbindung mit der bestehenden Fahrbahn. Das Verfahren eignet sich sowohl für Asphalt- als auch für Betonflächen und kann flexibel an unterschiedliche Schadensbilder angepasst werden.
Der Blow-Patcher ist damit ein ideales Werkzeug im Rahmen der präventiven Straßenerhaltung. Er verhindert die Ausbreitung von Schäden und reduziert langfristig den Bedarf an großflächigen Sanierungsmaßnahmen.